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Wagner schätzt man auch in Saudi-Arabien NRZ
/ 01.01.2002 / LOKALAUSGABE / MOERS
VERPACKUNGEN / Kerngeschäft
ist Produktion von Kisten. 18 Mitarbeiter, Umsatz fast verdoppelt.
Bürgermeister zu Besuch.
KAMP LINTFORT. Die Bezeichnung "Verpackungskünstler" gefällt
André Gallach nicht besonders gut. "Da denkt man doch
gleich an Christo und Jean-Claude," meint er. "Das sind
Künstler. Wir dagegen erarbeiten mit hohem technischem Know-how
maßgeschneiderte Verpackungslösungen für unsere
Kunden." Und die haben höchst unterschiedliche Ansprüche
und Bedürfnisse. So wurde Wagner zum Beispiel mit der Entwicklung
und dem Einsatz eines Spezialverschlages für ein hochwertiges
Tuch zum Wiederaufbau der "Zeltstadt von Mekka" in Saudi
Arabien beauftragt.
Für hochwertige Maschinen
"Unser Kerngeschäft ist die Produktion von Kisten und
Kistenteilen zur Anlieferung beim Kunden", erläutert
André Gallach. Weit gefehlt, wenn man dabei an grobe Seemannskisten
denkt. Das Metier der Firma Wagner ist die Verpackung von hochwertigen
Maschinen und Zubehörteilen sowie die Massenfertigung von
Untergestellen für die Stahlindustrie.
Halle an der Max-Planck-Straße
Mit einer vierköpfigen Leitungs-Crew beschäftigt Geschäftsführer
Gallach einen festen Stamm von insgesamt 18 Facharbeitern und Hilfskräften,
denen es in der etwa 2000 Quadratmeter großen Halle in der
Max-Planck-Strasse gelungen ist, den Jahresumsatz seit Firmengründung
im Jahre 1988, die aus der Einzelfirma Wagner hervorging, fast
zu verdoppeln, wie es jetzt beim Besuch des Bürgermeisters
hieß. Besonders erfreut waren Stadtoberhaupt Dr. Christoph
Landscheidt und Wirtschaftsförderer Claus Lütkemeyer über
die Bewertung des Standortes im Gewerbegebiet-Süd durch Geschäftsführer
Gallach: "Unsere Kunden setzen auf unsere Termintreue und
Flexibilität. Das garantieren wir. Dabei hilft uns die optimale
Verkehrsanbindung hier an drei Autobahnen ebenso wie die Möglichkeit,
bei größeren Aufträgen kurzfristig auf qualifizierte
Kräfte des hiesigen Arbeitsmarkts zugreifen zu können."
Autorin: Katja Eckstein / Foto: NRZ
Mit freundlicher Genehmigung: Stadt Kamp Lintfort
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